SPECIALS

Open Air Kino-Special mit drei Filmen in Odonien


Gemeinsam mit dem OpenAirKino Odonien stellt das Film Festival Cologne im August drei Filme aus dem Festivalprogramm des vergangenen Jahres vor. An den jeweiligen Abenden gibt es eine kurze Einführung in die Programme. Folgende Filme werden präsentiert:

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TOMORROW IS ALWAYS TOO LONG
Dokumentarfilm/Musical, 85 min., D/GB 2014

Musical, Dokumentation, Animationsfilm, Mockumentary – TOMORROW IS ALWAYS TOO LONG vermischt alle diese Genres zu einer poppig-anarchischen Stadtsymphonie über Glasgow. Dem an der Kölner Kunsthochschule für Medien lehrenden Video- und Installationskünstler Phil Collins ist eine berührende Hommage an seine Heimatstadt gelungen. Höhepunkte sind immer wieder die von ganz normalen Glasgower Bürgern gesungenen mitreißenden Songs, geschrieben von der walisischen Singer-Songwriterin Cate Le Bon und eingespielt vom Royal Scottish National Orchestra.

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HAPPY HOUR
Komödie, 95 min, D/IRL 2015

Nach seiner Trennung lässt sich der Mittvierziger H.C. von zwei Jugendfreunden zu einem Kurzurlaub in Irland überreden. Vom Angelausflug über die Pub-Flirterei bis zum betrunkenen Anruf zu Hause bleibt kein Auge und keine Kehle trocken. Aber es stehen auch die tiefen Themen des Lebens im Raum: Freundschaft, Liebe, Alter und nacktes Holzhacken. Franz Müller gelingt dank seiner drei grandios aufspielenden Darsteller ein ehrlicher Film mit viel Herz, Humor und Turbulenzen – aber auch mit vielen nachdenklichen und sogar schmerzhaften Momenten.

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BANKSY DOES NEW YORK
Dokumentarfilm, 79 min., USA 2014, engl. Originalfassung

2013 machte der britische Graffiti-Künstler Banksy einen Monat lang ganz New York zu seiner Spielwiese. Die Reaktionen fielen ebenso kurios und aussagekräftig aus wie Banksys Werke selbst: Der Bürgermeister lässt Jagd auf ihn machen, Touristen posieren in Wandgemälden, und Schnäppchenjäger zerstören Wände, Zäune und im Zweifelsfall auch die Bilder selbst. Regisseur Chris Moukarbel reizt das Phänomen Banksy voll aus: Wem gehört öffentliche Kunst? Wer bestimmt ihren Wert? Und ist die Publikumsinteraktion vielleicht die eigentliche Kunst?