The Sonic Look

in Kooperation mit SoundTrack_Cologne

Es lohnt sich hinzuhören beim jüngeren Film, denn was man da zu hören bekommt, bewegt sich souverän zwischen Kammerspiel, Pop-Appeal und ganz großem Kino. Eine junge Generation von insbesondere deutschen Filmemachern hat – endlich! – die Angst vor der Musik verloren und setzt sie ganz selbstverständlich ein als eines der grundlegenden Gestaltungsmittel filmischer Narration neben Bildgestaltung, Schnitt, Drehbuch. THE SONIC LOOK präsentiert Aufhörenerregendes im knappen Kostüm: Kurzfilme, Filmausschnitte, Innovatives: Unerhörtes.

Filme erzählen. Mit Bildern, mit Tönen und mit all dem, was dazwischen passiert und was Tom Tykwer als »die Hochzeit von Musik, Ton und Bild« bezeichnet. Dabei sind die wesentlichen Bilder die, die im Kopf entstehen, und das oft genug allein durch die Musik – denn Musik visualisiert, malt Bilder im Kopf, fügt Gesehenes neu zusammen, und so verändern sich die Bilder selbst, wenn sie auf eine andere Musik stoßen. THE SONIC LOOK: Kurzfilme ohne Worte, aber voller Poesie, Hörspielmusik, die Bilder auf die schwarze Leinwand malt, Bilder zur Musik.

Denn auch das Finden adäquater Bilder zu Musik wird thematisiert – ausgehend von Musikclips und Visualisierungen von Musik, die ihren Ursprung nicht im Musikfernsehen haben: Videos, die als Backdrops für Livekonzerte entstanden sind, Filme, die nur für den Einsatz auf Film- oder Kunstfestivals gedacht waren oder direkt für die virale Verbreitung via YouTube & Co. entwickelt wurden.

Eine Präsentation mit vielen Filmbeispielen. Durch das Programm führen Michael P. Aust, Matthias Hornschuh und Matthias Kapohl, die drei Macher von SoundTrack_Cologne.