NOSTALGHIA
Ein filmisches Gedicht über Heimweh. Der russische Schriftsteller Andrej Gortschakow reist nach Italien, um Recherchen über einen Landsmann anzustellen, der im 18. Jahrhundert als Komponist in Italien lebte – doch innerlich bleibt er unrettbar in seiner russischen Heimat gefangen. Sie zeigt sich ihm in Träumen, in Erinnerungsbildern von feuchten Wiesen, in den Gesichtern vertrauter Menschen – Bilder, die Gortschakow wie Geister begleiten. Das sonnendurchflutete Italien, so schön es ist, bleibt ihm fremd. Der berühmte Schluss – eine russische Datscha, eingebettet in die Ruinen einer italienischen Kathedrale – verschmilzt beide Welten zu einem unmöglichen Bild. Heimat, so scheint Tarkowski zu sagen, ist das, was man nie ganz besitzt und nie ganz verliert.




















































































































































































































































































































