Urban GIF Parcour | Film Festival Cologne
URBANGIF Parcour

Urban GIF Parcour

In Kooperation mit ICT und MISEREOR

Mittwoch, 20., bis Donnerstag, 28. Oktober 2021 • Belgisches Viertel

In diesem Jahr widmet das FILM FESTIVAL COLOGNE dem GIF als kürzester Form des visuellen Erzählens mit dem Urban GIF Parcour ein besonderes Programm – und holt so den popkulturellen Bewegtbildtrend in die Kölner Innenstadt. In 30 Geschäften zwischen Filmpalast und Brüsseler Platz werden rund um die beliebte Maastrichter Straße über 60 kuratierte GIFs in Schaufenstern präsentiert. Der Urban GIF Parcour bietet mit Internetphänomenen und auch Arbeiten renommierter Netzkünstler:innen ein eindrucksvolles und erlebnisreiches visuelles Erlebnis. Der weltweit erste GIF Parcour wird mit einer Vernissage am Mittwoch, den 20. Oktober 2021 im Hallmackenreuther, Brüsseler Platz 9, 50674 Köln, eröffnet.

Teilnehmende Locations:

Parcour
  1. Brownies, Hohenzollernring 29

  2. Galactic Headshop, Maastrichter Str. 26

  3. Cutters, Maastrichter Str. 7

  4. Daikan, Maastrichter Str. 9

  5. Mata Cologne, Flandrische Str. 6

  6. Simon & Reinoldi, Maastrichter Str. 7

  7. Galerie Ulrike Tolksdorf, Maastrichter Str. 19

  8. Das Hochhaus, Maastrichter Str. 21

  9. cambio Rheinland, Maastrichter Str. 41-43

  10. Ryzon, Maastrichter Str. 45

  11. Teddydepot Köln, Maastrichter Str. 47

  12. Monsieur Courbet, Maastrichter Str. 49

  13. Tante Kurt, Brüsseler Str. 55

  14. Hallmackenreuther, Brüsseler Platz 9

  15. St. Michael, Brüsseler Platz 13-15

  16. LOOK! Conzept Store, Brüsseler Str. 65

  17. Goldschmiede Marcus Götten, Brüsseler Platz 10

  18. Magasin Populaire, Brüsseler Platz 8

  19. Bob 10.5.10, Brüsseler Platz 6

  20. Becher‘s Backhaus, Brüsseler Platz 4

  21. Bali, Brüsseler Platz 2

  22. Boutique Fraukayser, Maastrichter Str. 40-44

  23. Schee, Maastrichter Str. 40-44

  24. Shoehero, Maastrichter Str. 38

  25. Schee, Maastrichter Str. 36

  26. Joah Kraus, Maastrichter Str. 24

  27. Hack Lederwaren, Maastrichter Str. 22

Künstler:innen:

Richard Beckett

Richard Beckett entwickelt diverse digitale Unterhaltungsformate, auf seiner Seite Monkeon sprudeln seit zwanzig Jahren schräge Ideen. Für das Projekt »Gifaanisqatsi« kreuzt Beckett banale Alltags-GIFs mit dem kunstvollen Soundtrack von Philip Glass.

Julia Farkas

Die Ungarin Julia Farkas zeigt sich in ihren GIFs als Schöpferin fabelhafter Wesen, deren kurze Abenteuer eine Bandbreite von Emotionen ausdrücken und hervorrufen. Reminiszenzen an die eigene Kindheit treffen auf den gereiften Blick der Regisseurin.

Faith Holland

Die New Yorker New Media-Künstlerin Faith Holland verknüpft literarische Bezüge, autobiografgische Erfahrungen und gesellschaftlicher Diskurse. Ihre GIFs stehen auch für die Thematisierung weiblicher Sexualisierung im digitalen Raum.

Anne Horel

Anne Horel produziert als Social Media Artist Augmented Reality-, Video- und GIF-Kunst sowie polymorphe Collagen. Ihre »Contemporary Divinities« verweisen pointiert auf die weite Welt der popkulturellen Ikonografie und hinterfragen deren Mythen.

Andy Kassier

Unter dem programmatischen Titel »Success is just a smile away« erzählt der deutsche Konzeptkünstler Andy Kassier die Geschichte eines Selfmade-Erfolgstypen anhand von Instagram-Posts. Eine langfristige Charakterstudie zwischen Doku und Fiktion.

James Kerr

James Kerr aus Montreal setzt mit der »Scorpion Dagger«-Serie bekannte, alte Gemälde in Beziehung zur Gegenwart. Durch die Verfremdung erleben die historischen Stücke eine virale Renaissance. Zu Kerrs Kunden gehören The New York Times und Gucci.

Nicolas Monterrat

Der Franzose Nicolas Monterrat erkennt die Bewegung, bevor er sie umsetzt. Das Intenet dient ihm als Fundgrube. Mit subtilen Eingriffen verwandelt er feststehende Perspektiven in bewegte, bewegende und oft komische Ansichten von delikater Absurdität.

Njorg

Jasons Engdahl/Njorg kreierte seine auf Text basierenden GIFs ursprünglich für spontane Gefühlsausbrüche in Internetforen. Als Schnappschüsse emotionaler Momente, die innerlich nie zur Ruhe finden und damit dem Wesen der Kommunikation nahekommen.

Parallel Studio

Die Frustrationen des Alltags sind Gegenstand der »Unsatisfying«-GIFs von Parallel Studio. Die Franzosen liefern – wie mit dieser gewitzten und provokanten Reaktion auf die beliebten »most satisfying videos« – neue Sichtweisen auf virale Phänomene.

Pastiche Lumumba

Der 1988 in Simbabwe geborene Pastiche Lumumba bewegt sich zwischen unterschiedlichen Kunstformen – die analog und digital zu sehen sind. In seinen GIFs stellt er soziale Normen und Konventionen sowie identitäre Muster und Zuschreibungen zur Diskussion.

Peekasso

Peekasso ist multidimensionaler Künstler. Er kombiniert traditionelle und digitale Skills mit der Magie der Memes. Die Ko-Existenz von analoger und digitaler Kultur, die Überschneidungen von realer Welt und Internet faszinieren den Wahl-New Yorker.

Sholim

Sholim aka Milos Rajkovic verwandelt den herrschenden Informationsoverkill in seine eigene Vision eines digitalen Surrealismus. Die sozialen Medien sind dem 1985 in Belgrad Geborenen Inspiration für Miniaturen, in denen er soziopolitische Themen satirisch aufgreift.

Systaime

Unter dem Namen Systaime arbeitet Michaël Borras als eine Art Künstlertroll, erschafft subversive Mashups aus Internet- und Krypto-Ästhetiken. Dem im Bildersturm aufgewirbelten »Happycracy«-Chaos geben seine GIFs sowohl einen Rahmen als auch einen tieferen Sinn.